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Sprachwissenschaft (M.A.)

Sprache ist überall. Wir helfen Ihnen, sie zu verstehen und zu erklären.

Warum werden wir manchmal missverstanden, obwohl wir doch „klar“ gesprochen haben? Warum verändern sich Wörter, Bedeutungen und Anredeformen im Laufe der Zeit? Wie lernen Kinder Sprache – und was passiert, wenn mehrere Sprachen oder Dialekte aufeinandertreffen? Und wie schafft es Künstliche Intelligenz eigentlich, Texte zu schreiben?

Wenn Sie Sprache interessiert – ganz egal, ob aus Neugier, aus Gründen der beruflichen Perspektive oder weil Sie gern genauer hinschauen – dann bietet Ihnen der Masterstudiengang Sprachwissenschaft am Dahlem Center for Linguistics der Freien Universität Berlin den Weg.

An wen richtet sich der Studiengang?

Der konsekutive Master richtet sich auch an Studierende, die bisher keinen reinen Linguistikstudiengang absolviert haben. Wenn Sie sich bewerben, benötigen Sie eine bestimmte Anzahl an Leistungspunkten in Sprachwissenschaft aus Ihrem abgeschlossenen Erststudium und Nachweise über Deutsch- und Englischkenntnisse (Näheres regelt die Zugangssatzung und ihre letzte Änderung).

Auf der folgenden Seite finden Sie alle Informationen zur Bewerbung und zu den Zulassungsvoraussetzungen.

Worum geht’s?

Sie vertiefen Schritt für Schritt die wissenschaftliche Beschäftigung mit Sprache und bauen systematisch das nötige Expert*innenwissen und Ihr sprachwissenschaftliches Werkzeug aus.  

Dabei geht es um Fragen wie:

  • Wie funktioniert sprachliche Kommunikation?
  • Welche sprachlichen Strukturen finden sich in den Sprachen der Welt?
  • Wie wird Sprache erlernt, wie geht sie verloren?
  • Warum sprechen Menschen unterschiedlich – je nach Situation, Herkunft oder Medium?
  • Welche Rolle spielt Sprache in Gesellschaft, Politik und Medien?

So ist das Studium aufgebaut

Der Studiengang besteht aus drei klar strukturierten Bereichen, die Ihnen Orientierung und zugleich viel Freiheit geben:

1. Grundlagen verstehen und vertiefen
Zu Beginn lernen Sie, wie Sprache wissenschaftlich untersucht wird. Sie vertiefen Kenntnisse über zentrale Denkweisen der Sprachwissenschaft und erwerben grundlegende Methoden, um Sprachdaten qualitativ und quantitativ auszuwerten – letzteres auch ohne Statistikvorkenntnisse.

2. Eigene Schwerpunkte bilden
Im zweiten Teil arbeiten Sie forschungsnah und wählen Themen, die Sie wirklich interessieren, aus den folgenden Bereichen:

  • Strukturen, Variation, Typologie
  • Mehrsprachigkeit, Spracherwerb, Sprachverlust
  • Kommunikation und Interaktion
  • Gesellschaft und Diskurs

Sie werden dabei eng begleitet und lernen, eigene Fragestellungen zu entwickeln und in Teams zu arbeiten.

3. Über den Tellerrand schauen

Im dritten Bereich können Sie Fremdsprachen lernen, Veranstaltungen in anderen Fächern besuchen oder Ihr Wissen zu Sprache und Öffentlichkeit ausbauen – das Studium passt sich Ihren Interessen an, nicht umgekehrt. 

Hier gibt es einen exemplarischen Verlaufsplan des Studiums, das vier Semester dauert. Ein Semester davon, vorzugsweise das dritte, kann als Auslandssemester eingeplant werden. Die aktuelle Studien- und Prüfungsordnung gilt seit dem Wintersemester 2025/2026.

Wie geht es danach weiter?

Mit einem Master in Sprachwissenschaft eröffnen sich viele Wege – zum Beispiel:

  • in Wissenschaft und Forschung
  • in KI‑nahen Berufsfeldern
  • im Kultur‑, Medien‑ oder Bildungsbereich
  • bei Verbänden oder politischen Institutionen

Welche Richtung Sie einschlagen, hängt von Ihren Interessen ab – das Studium gibt Ihnen dafür das nötige Werkzeug.

Ansprechpartner

Bei Fragen zur Studienfachberatung, zu Einstufungen und zu Anerkennungen können Sie sich an den Studiengangskoordinator Prof. Dr. Sascha Gaglia wenden.